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Badischer Wein, von der Sonne verwöhnt ...
Da ich zur Zeit gerade berufsmässig nichts tue, tue ich eben in meiner Freizeit das, was ich am Besten kann. Weine tasten und in der Politik auf die Tapete hauen .... und da ich lieber taste als auf den Putz zu klopfen, lade ich für eine Schmalspurversion eines „Tastings“ meine langjährige Kollegin Judith und ihren Partner Christoph zu mir zu einer Probe ein. Nebenbei: Tastings sind nicht zu verwechseln mit meinen „Wine & Dine“, die fallen etwas üppiger aus. Will heissen: An „Wine & Dine“ verkosten wir nicht nur zwei Weine, sondern deren 12. Aber beiden Anlässen ist etwas gemeinsam. Beim Hauseingang ist eine Kasse installiert für die Kollekte am Schluss, wo man bitte nur Noten - da das Kässeli ansonsten zum Herumtragen so schwer ist – einwerfen soll. So, doch nun zu den beiden Weinen. Judith und Christoph bringen eine Auslese aus ihrem Keller mit, ich erlaube mir einen Wein aus den meinigen Beständen blind hinzustellen. Wir essen dazu folgendes: Eine Fleischplatte, u.a. mit Steinpilzterrine, Parmaschinken, Datteln und diversen Käsesorten wie dem Sternenberger, dem Chällerhocker, Linth rezent etc. Dazu tasten wir: Den badischen Wein - jener von Judith und Christoph. Beschrieb: Der Typ schmiegt sich um einiges besser an die doch recht unterschiedlichen Käsesorten an, meiner macht den Endruck, wie wenn er zu viel Gewicht an den Hüften hat. Wirkt nasal etwas in die Breite getrampelt, um dem Badener stand zu halten! Auch beim Fleisch verzückt der Deutsche mehr als der Italiener ... er präsentiert sich mir wie folgt: Dezenter Holztouch, schwaches aber doch verführerische Erdbeernoten, schlicht und einfach zu verstehen, kein Quacksalberwein, eine typische Burgunderleese eben. Er imponiert durch ein tolles Spiel zwischen den genannten Fruchtkomponenten und seiner Säure, wahrlich, banal in der Struktur, schöne Nase, keine giftigen Verrenkungen. Was will man eigentlich zu einer kalten Fleischplatte mehr? Meinen Italiener beschreibe ich erst gar nicht. Es ist peinlich genug .... Und so beim diskutieren über alte Gymnasialzeiten, die Politik im appenzell'schen Herisau im Besonderen schaue ich an meinem Waschbärbauch ... ääh ..brettbauch entlang runter und denke: Mein Gott, so viele tolle Weine sind hier in diesem Bauch gewesen und sie haben sich an mich geheftet wie der Kaugummi an die Schuhsohle. Und das tut der Badener heute nicht nur an meinem Bauch Nein, er heftet sich auch an eine meiner vielen Hirnzellen! Judith, Christoph: Der ist notiert, im Archiv registriert und für die EUR 20, welche er gekostet hat ist das ein guter Kauf. Dispositiv: Ihr kommt wann wieder zu mir und bringt einen Wein mit?
Und, weil's so schön war, als finaler Abschluss eine Erkenntnis, welche nichts mit diesem Abend zu tun hat: Warum geht ein Mann nach 20 Jahren Ehe freiwillig joggen? Antwort: Weil er sich selbst auch wieder einmal laut keuchen hören will!
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Normalerweise mache ich das ja nicht, aber seit ich mich nach einer 9-jährigen Beziehung von meiner Partnerin getrennt habe, muss ich für mich selbst kochen und den entsprecheden Wein dazu auch alleine trinken. Ich beschliesse am Ostersonntag, nachdem der Papst allen ein schönes und gesegnetes Osterfest gewünscht hat, mir im Keller einen x-beliebigen Wein zu holen. Dort der Zufallsgriff nach einer Flasche, ich halte einen 2001 Ermita de Petrer in der Hand und denke mir: Wo hab ich den bloss her? Wahrscheinlich aus einem dieser vielen Degupackete, da es in meinem Keller nur eine davon gibt. Komme zum Schluss, den Rest des Abends mit dem Ermita de Petrer zu verbringen und mir dazu etwas zu kochen. Auch nach dem Zufallsprinzip, was ich im Kühlschrank eben so finden werde. Im Lift Studium der Etikette: „Crianza“ steht da! Habe schon die ersten Zweifel, ob das wirklich ein schöner Abend werden wird, weil mir Crianza Weine noch nie gefallen haben. In der Küche die Überlegung, was ich kochen soll. Problematisch! Meine Ex hätte mir jetzt sagen können, was dazu passt, aber eben. Sie ist die Ex und anrufen geht nicht, weil sie den Wein verkosten müsste, im Übrigen ist sie gerade im Salzkammergut bei Verwandten zu Besuch. Also schaut Single Bünzli in den Kühlschrank und ….. S k a n d a l ! ! Der Kühlschrank ist leer. Was jetzt? Moment! Nachdenken. Habe ich da nicht letzthin in der Schublade rechts unten eine Konservendose gesehen? Schublade auf und tatsächlich: Eierravioli aus der Migros. Nein, denke ich mir, das kann ich nicht machen. Ravioli aus der Büchse und dazu ein Zweitausendundeiner Crianza? Ok… vielleicht doch. Es sieht’s ja niemand und eine Tasting Note muss ich ja auch nicht unbedingt schreiben. Ich koche die Ravioli (5 Minuten) und verkoste den Crianza (49 Sekunden). Dann die Vermählung der Ravioli mit dem Crianza ............... oooops ................. mein Gaumen kommt zum Schluss .................. Nachdegustation! Vielleicht habe ich mich ja geirrt. Nein, kein Irrtum; die zwei … passen tatsächlich zusammen!
Nun, ich kann nur festhalten: Crianza & Eierravioli aus der Dose, von der Migros – es dürfen aber auch welche aus dem Coop sein – für Singels und wenn’s mal schnell gehen muss, keine schlechte Sache!
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Meine kürzeste TN (Tasting Note)
Kennen Sie diese Talkshows am Fernsehen, wo ein ganzer Nachmittag lang ein blonder Beau 3 schräge Leute weiblichen Geschlechts interviewt, die sich gerade 600 Gramm Silicon in die Brust haben operieren lassen und sie dann von ihren innersten Wünschen und nie gelebten sexuellen Fantasien reden? So eine Sendung habe ich gerade geschaut und mir dabei gedacht: Ok, was habe ich denn für nicht gelebte (Wein) Wünsche? Geh doch einfach hin und erfülle Dir diese. So passiert es, dass ich in der Küche den Inferno 1995 finde, Valtellina DOC von Zanolari & Söhne (Chur). Die Trauben standen - das ist klar - auf der Sonnenseite des Lebens, in der Blume aber leider nur noch Holz wahrnehmbar: Nasales Dispositiv: Das muss mal ein pfiffiger Charmeur gewesen sein, fit im Schritt, heute aber eher am Stock gehend und leicht gau-meliert wirkend. Auch mit der Farbe ist er ein wenig in's Alter gekommen, ein 3 Zentimeter Braunstich schmückt seinen Rand mit noch knapp rotem Kern. Was mir hier gefällt ist die Seniorität im Allgemeinen, welche ich wahrnehme. Gaumen: Ich hätte mir eine etwas härtere – wenn man das von einem 12-jährigen Inferno sagen darf – Gerbstoffstruktur erwartet. Die ist leider weg, daher reduziert sich hier der Trinkspass. Für mich ist der Wein seit ca. 2 Jahren über dem Peak. Frage nun nach einem Nahrungsbegleiter für diesen Wein: Hier machen wir es mal wieder nach dem Ausschlussverfahren. Fleisch kommt keines in Frage. Dafür aber Käse. Hier dafür nur zurückhaltende Läufer, wie Brie de Meaux zum Beispiel. Fazit: Mein Tipp Rolf, wenn Du davon noch hast, dann trink ihn oder komm einfach mit einer Flasche bei mir vorbei. Dann gucken wir zusammen eine Talkshow und schlürfen Deine Restposten dazu. Ich wohne im 3.Stock, beim Lift rechts.
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Reka Checks und mein Zürcher Büro
Was haben Reka Checks mit dem südafrikanischen Backsberg und meinem Büro an der Klosbachstrasse 67 in Zürich gemeinsam? Viel! Dazu muss ich den Leserinnen und Lesern aber den Vorspann erklären. Als Mitarbeiter des grössten Versicherungskonzerns der Schweiz steht mir – wie vielen anderen Arbeitnehmern in helvetischen Landen auch – eine bestimmte Anzahl Reka Checks zu. Da ich damit nicht viel anfangen kann, übergebe ich diese meinem Bürokollegen Werner, welcher diese an seinen pensionierten Kollegen Schumacher weiterreicht. Dieser Herr Schumacher hatte vor einigen Jahren genau das Büro, welches ich heute für die Ausübung meiner Tätigkeit als Vorsorgeberater benutze (wenn ich denn einmal dort bin). Und als ich eines Tages – wieder einmal - in diesem besagten Büro auftauche, stehen zwei Flaschen Rotwein auf meinem aufgeräumten Schreibtisch. Rückfrage im Raum nebenan, wer die 0.75 Liter Babys dort deponiert hat, worauf Werner sagt: Schumacher!
Aha, das muss sein Dankeschön für das Organisieren der Reka Checks sein, denke ich. Und hier mein Dankeschön zurück:
Backsberg Estate Wine 1997, Paarl, Shiraz
Nase: überreife Erdbeeren, Anis, Vanille, normalerweise haben Shiraz Trauben animalische Noten, davon ist hier rein gar nichts mehr wahrnehmbar. Eine Gummibärchenaromatik mit geiler Süsse – schon fast zur Todessüsse tendierend – mit viel Schmelz. Ein Wein, dem man anmerkt, dass er unerhört viel Sonne gekriegt hat, praktisch keine Holztöne, dafür Cassis. Im Gaumen wieder süssliche Ausläufer ohne penetrante Säure mit mittlerem Abgang und zart seidiger Textur und anständigem Gaumendruck. Ein eleganter Südafrikaner, in 5 Jahren dürfte er aber leider bereits vorbei sein.
Fazit: Der Wein wird noch 5 Jahre seinen Mann stehen, also werde ich auch sehr gerne für die nächsten 5 Jahre für Sie, Herr Schumacher, Reka Checks organisieren.
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St. Emilion trinken …. bis zur komatösen Grenze!
Der Mensch tut manchmal Dinge, die sind unvernünftig. Dabei sagt er sich dann meistens: „Ich lebe nur einmal, also mache ich das jetzt“. Und so verhält es sich mit dem zweiten Wein, den mit Herr Schumacher geschenkt hat. Ich nehme den Korkenzieher aus der Küchenschublade, setze das gezackte Seitenmesser vom Korkenzieher an der Flaschenkapsel an, drehe liebevoll die Flasche um ihre eigene Achse und versuche dann den Zapfen aus dem Flaschenhals zu ziehen. Dies geht nur sehr streng, irgendwie will er da nicht rauskommen. Die Mühe hier viel Kraft zu investieren lohnte sich dann aber dennoch, weil ich bald dieses sanfte, mich glücklich machende „Plopp“ hörte.
Dann das Umleeren des ‚99er La Croix Figeac grand cru’ in ein Burgunderglas – jawohl, Burgunderglas! – und den Stift zur Hand nehmen, um die Tasting Note zu komplettieren:
Das Nasenbild wirkt etwas medizinal, aber betont Merlot, üppige Blume wie eine Barockkirche, unverschämt süsses erdiges Bouquet, Hinterschinken, Nescaféansätze, hellbraune, lauwarme Schokolade. Und als ich so meine Notizen mache, kommt mir etwas in den Sinn. Für mich sind Bordeaux Weine - manchmal auch Frauen - eigentlich wie das, was für meine Kollegen im Postbüro diese Warte-Nümmerchen sind. Täglich eins davon in Anspruch nehmen! So schön kann das Leben also sein. Sich täglich einen Bordeaux oder die Erotik einer Frau reinziehen. Klappt es mit letzterem nicht, dann begnügt man sich mit ersterem. Und noch etwas fällt mir in dem Moment ein. Meine Ex-Partnerin meinte einmal, sie wolle, dass ich an ein Seminar (nicht Weinseminar!) gehe und etwas Sinnvolles lerne. Zum Beispiel etwas, was sie nicht könne, damit ich es ihr dann zeigen könnte. Meine Antwort zu diesem Vorschlag lautete: Wenn das so ist, dann besuche ich ein Seminar, wo man lernt: „Wie drücke ich mich klar aus?“ Sollte nun die weibliche Leserschaft empört ab meinen Hüftschüssen sein, dann bitte ich um Verzeihung. Eigentlich bin ich ja nicht so, wie man jetzt aufgrund dieser Schilderungen meinen könnte….. Doch zurück zum „Trinken bis zur komatösen Grenze“: Der Gaumen ist gut ausgefüllt, gutes Säure-Süsse-Spiel, wieder eine leichter Anflug dieser Todessüsse, welche mich enorm betört. Frage an mich selbst, ob ich morbid veranlagt bin, was ich sogleich verneine. Herrlicher Abgang, welcher einige Minuten nachklingt. Mit jedem Schluck süsser werdend, bis nichts mehr in der Flasche ist. Genial!
Fazit: Kommen Sie doch mal zu mir in’s Büro - respektive in ihr ehemaliges Büro - Herr Schumacher! Und dann machen wir eine gemeinsame Weinprobe, philosophieren über Weine, Swiss Life, Frauen und das Leben im Allgemeinen. Ich freue mich sehr auf Ihren Anruf :-)
Und als Abschluss noch dies: Ein Rasenmäher und ein Schaf stehen nebeneinander auf einer Wiese. Sagt das Schaf zum Rasenmäher: "Mäh..." Antwortet der Rasenmäher: "Von Dir lass ich mir nichts befehlen!"
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Eine Kamikazetour – gratis bei mir!
Ruedi weilt wieder zu Besuch. Dieses mal hat er die Pfannen in meiner Küche in die Hände genommen, sprich: Zwei Mistkratzerli zerlegt, gesalzen, gepfeffert, verschnürt und dann in den Ofen geschoben. Das alles nach 50 Minuten herumhebeln an den Stubenküken. Dabei denke ich mir: Zum Glück ist meine Katze, welche mir vor 4 Jahren zugelaufen ist, nicht hier. Die würde durchdrehen. Generell muss ich zu meiner Katze „Pebbles“ (zu deutsch: Steinchen) sagen, dass sie heute nicht mehr aussieht wie ein Steinchen. Womit das zu tun hat? Dazu hier die Vorgeschichte: Als ich noch für Pebbles' Wohlbefinden zuständig war und ich jeweils an den Wochenenden meine Wine & Dines in der Küche vorbereitete, sass sie neben mir und verkoste jeweils bei den Zutaten mit. Am liebsten mochte sie Huhn, Kalb, Knoblauchbutter, Bratspeck, Salzstengeli und Rüebli. Das ist kein Witz, liebe Leserinnen und Leser. Es gibt Katzen, die sind Gourmets und Gourmands zugleich. Und mögen Rüebli. Und Salzstengelis.
Ruedi hebelt also in der Küche an den Mistkratzerli herum und Pebbles ist nicht hier. Aber ich bin hier und ich begutachte, was Kollega Ruedi da so macht und gurgle dabei den ersten von 4 Weinen, welche wir heute Abend unsere Kehlen runterleeren werden.
Und so beim Zuschauen denke ich mir: Wieso ist Pebbles eigentlich so vollgefressen? Nicht, weil ich sie ständig mit Rüebli und dergleichen gefüttert hätte. Nein, sie ist so mollig geworden, weil ihre Work-Life-Balance stimmt. Viele Menschen erzählen mir heute in gestresster Manier, dass ihre Work-Life-Balance nicht stimme, sie fast burned out seien. Nun, da kann ich nur empfehlen. Macht's wie Pebbles: In der Ruhe liegt die Kraft, stellt eine Work-Life-Balance her, die nicht zum burned out führt. Baut Pausen der Genüsse, der Ruhe ein oder baut anstatt eine kaputte Work-Life-Balance doch einfach eine gesunde Wine-Life-Balance auf. Zum Beispiel mittels „Wine & Dine’s“. Aber eben: Das ist nicht jedermanns Sache.
Wein 1: 2005 Valpolicella Classico Superiore Ripasso Dieser Wein zeichnet sich in der Farbe durch ein brilliantes Rubinrot aus, mit moderater Transparenz. In der Nase schwarze Kirschen, Kirschenkompott, Tabaknoten, Schuss Zimt, Süssholz. Perfekt eingebaut auch das Holz, wobei man fast nicht merkt, dass er 18 Monate Fasslagerung auf die Reihe bringt. Die Restgärung bestand aus 8 Monaten Flaschengärung.
Wein 2: 2004 Finca Casa Lo Alto Reserva, Espana: Irgendwie entwickle ich Anpassungsprobleme und eine emotionale Störung im Kontext zu diesem Wien. Das hat aber mit dem zuerst geschlürften Wein zu tun, welcher weniger bombig daherschlendert wie dieser Spanier. Wäre er nicht aus Spanien, dann hätte ich ihm den Titel "Der Pampas-Gigolo" gegeben.... Auch braucht er unerhört viel Platz im Gaumen, was nicht ganz optimal zu den Mistkratzerli ist. Zu opulent, zu hart die Gerbstoffe, zu viel Sonne. Zu einem anderen Essen ist dieser Wein wahrlich der bessere Begleiter, da habe ich nicht richtig entschieden, als ich in der Weinhandlung diesen Freund aus dem Regal zückte.
Wein 3: 2006 Callejo Crianza, Ribera del Duero (www.bodegasfelixcallejo.com) Eine Hammerbraut von einem Wein! Das schnürt einem direkt die Schuhsenkel zu, geniale Adstringenz. Das erste Mal, dass ich Wein aus 100% Tinto Fino konsumiere. Der Typ hat Ecken und Kanten, kommt ebenfalls markig, aber nicht breitspurig daher. José Felix Callejo, der nun schon seit einigen Jahren im elterlichen Betrieb verantwortlich ist, war vorher als Weinmacher bei Château Petrus in Bordeaux und bei Miguel Torres in Chile. Das Wissen, welches er sich da angeeignet hat, hat sich ausbezahlt und man merkt, dass hier ein Önologe die Finger im Fass hat, der das Business versteht. Für Duero Fans ist das hier etwas, dass man im Keller lagern sollte.
Fazit: Wieso steht im Titel „Eine Kamikazetour bei mir?“ Wäre ich eine Katze, dann würde ich diesen Bünzli auch adoptieren, so wie Pebbles es damals getan hat. Zu kurz kommt man ja bei dem nicht, auch bei den Weinwahlen nicht. Es muss für Pebbles damals also eine wahre Kami-Katze-Tour gewesen sein ;-)
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